Forever And Ever - I Am Lost Without You


9. Morgen bringt Sorgen 4


Gwendolyns Sicht

Nachdem Falk uns alles geschildert hatte, fing nun Raphael an, seine Sicht der Dinge zu beschreiben.

 

Raphaels Sicht

Flashback

 

Was für ein wunderschöner Morgen. Ich wurde von der warmen Sonne an der Nase gekitzelt, wodurch ich aufwachte. Neben mir schlief Leslie noch selig. Sie sah so friedlich aus, wenn sie schlief, weshalb ich nicht anders konnte, als ihr beim Schlafen zuzusehen.

Als habe sie meinen Blick gespürt, fing sie nach einigen Minuten an, mit ihren Augen zu blinzeln.

„Morgen, mein Schatz“, begrüßte ich sie in den Tag hinein.

Sie grummelte irgendetwas Unverständliches, was ich als ihren Morgengruß gelten ließ. Ich gab ihr einen Kuss und stand auf. Immerhin wollten wir heute mit Charlie frühstücken.

Und sie würde bald da sein, stellte ich mit einem Blick auf den Wecker, der auf meiner Seite des Bettes auf dem Nachttisch stand, fest.

Schnell verschwand ich unter der Dusche, da ich wusste, dass Les immer länger brauchte. Und ich sollte heute ja auch noch duschen. Und da ergab sich gerade die Möglichkeit, da Leslie ja noch immer im Bett lag und sich noch nicht dazu bereit fühlte, aus diesem herauszukriechen.

Schnell war ich auch wieder aus der Dusche draußen und trocknete mich ab. Nur mit einem Handtuch um die Hüfte bekleidet verließ ich das Badezimmer und huschte in unser Schlafzimmer. Dort suchte meine Freundin gerade nach dem passenden Outfit, was ich amüsiert betrachtete. Sie brauchte immer ewig vor dem Kleiderschrank. Ich verstehe das bis heute nicht. Immerhin brauche ich doch auch keine Ewigkeit, um mich anzuziehen. Ich schnappte mir immer das erstbeste Zeug und machte mir keine großen Sorgen darum. Les hingegen fragte mich andauernd, ob das, was sie da habe, auch wirklich zusammen passen würde. Aber egal was ich antwortete, sie setzte ja doch ihren Kopf durch.

Nachdem sie meinen Blick sah, der wohl sehr amüsiert aussehen musste, denn für mich war es ja wie immer lustig, warf sie mir einen gespielt wütenden Blick zu, doch als sie mich näher begutachtet hatte und dadurch entdeckt hatte, dass ich nichts weiter als ein Handtuch um mich gebunden hatte, wurde ihr Blick schlagartig hungrig. Dann riss sie sich jedoch scheinbar wieder zusammen und bevor noch etwas hätte passieren können, war sie auch schon mit ihren Kleidern aus dem Zimmer ins Bad geflitzt. Ach, sie war ja so süß.

Schnell zog ich mich an. Wie gesagt: Ich brauche da nicht lange für, weil ich mir nicht so viele Sorgen drum mache.

Überraschender Weise war Leslie bereits fertig, als ich anfing, den Frühstückstisch zu richten. Ok, was war jetzt los?

Da fiel mir auf, dass Charlotte gleich da sein müsste. So langsam verstand ich, warum Leslie sich scheinbar extra beeilt hatte.

Wir waren gerade dabei, die Teller auf dem Tisch zu verteilen, da klingelte es auch schon.
Schnell öffnete ich und Charlie fiel mir um den Hals.

„Guten Morgen! Schöner Tag, nicht wahr?“, begrüßte sie mich.
„Ja, auch guten Morgen.“ Ich war leicht überrumpelt. Da trat auch schon mein Schatz neben mich und auch sie wurde in eine stürmische Umarmung gezogen.

Nachdem Charlotte ihre Freundin endlich wieder losgelassen hatte, gingen wir alle in unsere Wohnung.

Wir liefen ins Esszimmer und wollten uns gerade hinsetzen, als das Telefon klingelte.
„Wer will denn da was von euch?“, fragte Charlie uns.
Ich hatte ehrlichgesagt keine Ahnung.
Leslie nahm mir die Antwort ab, indem sie „Keine Ahnung“ sagte und auf den Flur zu dem Haustelefon lief.

„Hey Gwen, was gibt’s?“, fragte sie sogleich fröhlich. Scheinbar hatte sie die Nummer erkannt.
Ich war ebenfalls in den Gang getreten und sah nun Leslie, die sich anspannte. Was war denn jetzt schon wieder geschehen?

„Was ist los, Gideon?!?!“, schrie sie in den Hörer, weswegen ich zusammenzuckte.
War wohl doch nicht Gwendolyn, sondern mein herzallerliebster Bruder, der am anderen Ende war.

Leslie sah zu mir und schaltete, als sie mich erkannt hatte, den Lautsprecher an.

Ein Schluchzen war zu vernehmen und dann fing mein Bruder zu erklären an: „ Sie… ich …ich finde meine Gwenny nicht mehr!“

Es hörte sich für mich an, als sei er ein kleines Kind, das sein Lieblingskuscheltier verloren hat und jetzt nicht mehr fand. Als er den Satz gesagt hatte, hörte ich, wie er in Tränen ausbrach. Ihm ging das scheinbar wirklich nah.

Leslie war Verwirrung ins Gesicht geschrieben.

„Und was ist daran jetzt so schlimm? Sie wird zum Bäcker gegangen sein“, versuchte sie ihn zu beruhigen, doch scheinbar half das auch nicht weiter.

„Nein, Les! Sie wird ganz bestimmt nicht zum Bäcker gegangen sein! Nicht, nach dem, was ich gestern herausgefunden habe!“, kam es verzweifelt aus dem Lautsprecher. So verzweifelt hatte ich Gideon schon lange nicht mehr erlebt. Was könnte nur geschehen sein und was hatte er herausgefunden? So viele Fragen…

„Ok, wir sind so schnell wie möglich bei dir“, erwiderte Les und sah mich mit einem Blick an, der sagte: Wir müssen sofort zu ihm.

Ich verstand und verschwand in der Küche, wo meine Autoschlüssel lagen. Charlie kam mir entgegen und fragte Les verwirrt: „Was ist los?“
Diese antwortete nur knapp: „Ich erklärs dir unterwegs“

Schnell zogen wir uns die Schuhe an und rannten zum Auto, das direkt vor unserer Haustür parkte.

Nachdem wir eingestiegen waren – Leslie auf dem Beifahrersitz, Charlie hinten und ich am Steuer – ließ ich den Motor an und raste los. Während ich das Auto durch den Londoner Verkehr schlängelte und einige Ampeln übersah, berichtete meine Beifahrerin, was geschehen war. Charlie hatte verstanden, dass es scheinbar ernst war und fragte nicht weiter nach. Endlich waren wir vor dem Haus angekommen, wo mein Bruder und meine beste Freundin wohnten.

Wir drei sprangen aus dem Wagen heraus und dabei vergas ich beinahe, diesen abzuschließen. Als das endlich geschehen war, rannte ich auf die Haustür zu. Leslie hatte bereits geklingelt, doch es öffnete niemand. Leslie klingelte immer stärker, doch als sie einsah, dass das nichts bringen würde, brach sie ab und mir fiel mein Zweitschlüssel wieder ein, den ich daraufhin in meinen Hosentaschen suchte. Nach einem Moment fand ich ihn und versuchte nun vergeblich, das Schloss zu öffnen. Nachdem es so aussah, als würde ich das heute nicht mehr hinbekommen, riss meine Freundin mir den Schlüssel aus der Hand und öffnete ohne weitere Umschweife die Tür.

Sie hatte die Tür noch nicht ganz offen, da stürzten wir auch schon in die Wohnung.

Wir riefen ihre Namen, also Gwen und Gideons, doch als wir keine Antwort bekamen, bekam ich es mit der Angst zu tun.

Wir suchten das gesamte Haus ab und wurden dann im Wohnzimmer fündig. Doch das, was wir dort auffanden, hätte ich niemals auffinden wollen.

Leslie rief Gwendolyns Namen und brach dann neben mir zusammen, wobei Charlotte sie auffing und versuchte, sie wieder wach zu bekommen. Ich nahm das alles nur verschwommen wahr, denn das, was ich dort im Wohnzimmer zu sehen bekam, hatte meine vollkommene Aufmerksamkeit und ich wollte es nicht so wirklich begreifen.

‚Nein, nein, nein, das kann nicht sein‘, versuchte ich mir einzureden, doch ich wusste es besser. Es war so.

Da lag mein Bruder und Gwen in einer riesengroßen Pfütze aus Blut und an ihren Hälsen war eine lange Schnittwunde.
Man hatte ihnen die Kehlen durchgeschnitten.

„Das kann doch jetzt nicht wahr sein…“, war das einzige, was ich rausbekam. Ich konnte es nicht fassen.

Wankend lief ich auf die beiden leblosen Körper zu und in mir brodelte eine Wut. Eine Wut, die raus musste.

„Verdammt!“ Mit diesem Wort versuchte ich der Wut und dem Schmerz Platz zu machen, doch es gelang mir nicht wirklich.

Tränen brannten in meinen Augen und ich brach, als ich bei Gideon angekommen war, neben ihm zusammen. Das war einfach zu viel für mich.

Ich weiß auch nicht warum, aber ich nahm Gideons Leiche in den Arm und klammerte mich an ihm fest. Ich wusste ja, dass er damit auch nicht wieder kommen würde, doch ich konnte einfach nicht anders.

Ich hatte alles um mich herum ausgeblendet.

Zuerst verlor ich meinen Dad vor einigen Jahren und kann mich bis heute nur verschwommen an ihn erinnern. Und jetzt auch noch Gideon. Mein Gidilein, der beste große Bruder, den man sich nur vorstellen konnte, auch, wenn er öfter mal nicht gerade nett zu mir war. Doch durch ihn war ich nach London gekommen, hatte dort meine große Liebe gefunden und war dadurch endlich von meinen schlechten Freunden, die mich kaputtmachen wollten, weggekommen. Ich hatte ihm so viel zu verdanken und jetzt konnte ich ihm das alles nicht mehr sagen.

Immer noch liefen mir die Tränen herunter.

„Gwenny…“ Was war das denn jetzt? Das konnte nicht sein. Nein, das musste ich mir eingebildet haben. Es war ein kleines Hauchen gewesen, mehr nicht. Nein, ich musste mir das eingebildet haben.

Und doch hielt ich ihn weiter weg von mir, um ihn besser sehen zu können. Nichts. Zaghaft sprach ich seinen Namen.

Plötzlich schlug er seine Augen auf und sah mich mit diesen an.

Ich konnte gar nicht anders, als ihn anzustrahlen und nochmals seinen Namen zu rufen. Dieses Mal jedoch mit aller Freude, die ich aufbringen konnte. Verwirrung war zwar auch da, doch die Freude siegte.

Gideon sah mich immer noch mit großen Augen an. Da fiel ihm scheinbar wieder etwas ein, denn er suchte im ganzen Raum etwas, das er dann scheinbar auch fand. Sein Blick blieb an Gwendolyn hängen.

„Gwenny! Nein! Bitte nicht!“, schrie er und löste sich aus meine Armen, um zu Gwendolyn hinüber zu eilen und ihre Leiche in die Arme zu nehmen.
„Gwenny…ich liebe dich!“ Tränen liefen ihm über das Gesicht und auch ich fing wieder mit weinen an. Wie hatte ich sie vergessen können?

Nach einer Weile schnellte plötzlich sein Kopf herum und suchte etwas an der Decke. Ich folgte seinem Blick, doch konnte ich nichts finden.

„Xemi!“, rief Gid nun etwas freudiger. Wer oder was war das denn jetzt schon wieder?
Er fragte dieses „Xemi“-Teil, was falschgelaufen war. Ich verstand echt nur Bahnhof und achtete nicht wirklich auf das, was er fragte. Stattdessen suchte ich die Decke nach diesem Xemi ab, doch ich fand ihn/sie/es nirgends.

Ich beschloss, dass Gideon nun wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte.

Doch Gideon machte sich scheinbar nicht mehr viel aus diesem Xemi, denn er wand sich wieder an Gwendolyn.

Warum auch immer, redete er auf sie ein, dass sie ihn nicht verlassen dürfe. Aber sie war doch bereits tot…

Da ich fand, dass das nun echt zu weit ging und Gid scheinbar immer noch nicht realisiert hatte, was los war, zerrte ich an seinem Arm und redete auf ihn ein, Gwen endlich loszulassen. Es hatte ja doch keinen Sinn.

Auf einmal rief Leslie dazwischen und somit nahm ich an, dass sie wieder bei Bewusstsein war.

Sie fing wieder an zu weinen und auch ich war wieder den Tränen nah. Gideon hatte seinen Griff um Gwendolyn immer noch nicht gelockert.

Er schrie mich an, dass er sie nicht los lassen würde, egal wie sehr ich auch an ihm ziehen würde und dass ich ihn loslassen solle. Doch ich dachte gar nicht daran.

Plötzlich murmelte er wieder irgendetwas vor sich hin, doch ich verstand es nicht wirklich, denn er nuschelte es in Gwens Haare.

Wieder etwas lauter sprach er dann wieder mit dem vermeintlichen Xemerius darüber, dass irgendetwas schiefgegangen sein musste und warum die verdammte Wunde nicht heilen wollte. Ich verstand immer noch nichts.

Einige Zeit sagte er gar nichts, bis er plötzlich wieder zu Gwen sagte, sie solle kämpfen, wenn sie ihn hören könnte. Und da ich ihn immer noch nicht losgelassen hatte, fing er an, mich wieder anzuschnauzen, dass ich ihn loslassen solle. Ich konnte nur eines antworten: „Jetzt ist er von allen guten Geistern verlassen!“

Wieder kam eine ruhigere Pause, bis Gideon plötzlich leise anfing zu kichern. Was war denn mit dem los und was hatte man ihm gegeben?

Leslie sah ihn mit großen Augen an, als ich mich zu ihr hindrehte, um sie um Hilfe zu beten. Sie fragte meinen Bruder, ob er Xemerius oder wie der hieß, sehen könne.

Mich packte so langsam aber sicher die Wut, weshalb ich anfing, „Wer zum Henker ist denn jetzt dieser Xemerius?“ zu schreien.

Leslie fing an zu erklären, wurde zwischenzeitlich jedoch durch einige Schluchzer unterbrochen. Mit jedem Wort, das sie sagte, zweifelte ich mehr an ihrem und Gideons Verstand. Als sie schließlich wieder in Tränen ausbrach, versuchte ich sie zu beruhigen, doch es brachte nicht viel. Gideon versuchte währenddessen mir weiter zu erklären, wer oder was Xemerius war und wieso er ihn sehen konnte. Auch er weinte noch immer, doch man verstand ihn eigentlich ganz gut.

Nachdem Gideon fertig war, mischte sich auch Charlotte ein, da ich mir das nicht wirklich vorstellen konnte. Ich guckte wohl immer noch ungläubig, denn sie setzte nach, dass ich nicht so ungläubig gucken solle. Aber wenn selbst Charlie davon überzeugt war, musste ja was dran sein…

Ich hatte Gid noch immer nicht losgelassen, weshalb er sich jetzt wieder tierisch darüber aufregte und seinen Griff um Gwens Körper nur noch verfestigte.

Diese lag noch immer so da wie vor zirka 40 Minuten.
‚Ist doch klar, Raphael. Sie ist ja auch tot‘, schoss es mir durch den Kopf.

Ich hatte meinen Blick noch nicht wieder von ihr genommen, als ich sah, wie sie ihre Augen öffnete. Ok, das war jetzt wirklich erschreckend. Sie hatte die ganzen letzten 40 Minuten keinen Herzschlag und auch keinen Atem gehabt und jetzt öffnete sie einfach ihre Augen.

Ihr Blick schweifte im Raum umher. Zu Leslie und Charlotte, die beide noch dort waren, wo Les vorhin zusammengebrochen war, dann zu Gideon, der seine Augen geschlossen hatte und dann zu mir. Bei mir blieb sie hängen.

„Wie und was zum…“, brachte ich hervor. Ich konnte gar nicht anders, als sie anzugucken. Ich musste bestimmt wie ein Schaf glotzen…

Ich hatte auch aufgehört, an Gideon zu ziehen.

Ich stellte meine ganzen Fragen, die mir in den Sinn kamen. Doch so leise, dass nur Gwen sie verstand. Lauter hätte ich auch gar nicht reden können, denn ich war immer noch zu geschockt.

Nachdem ich sie das alles gefragt hatte, sah sie mich noch einen Moment an, bevor ihr Gesicht von Schmerz gezeichnet war. Gideon drückte sie noch zu Tode.

Doch dieser wollte sie auch nicht loslassen, nachdem ich ihm gesagt hatte, dass er es soll. Auch nachdem ich sagte, er würde sie erdrücken, ließ er sich nicht dazu auffordern. Stattdessen kam er damit, dass seine Gwenny bereits tot sei und er sie daher gar nicht mehr erdrücken könne.

Ich wusste, was er meinte. Immerhin studierte ich ja auch Medizin.

Ich versuchte ihn noch einmal zu überreden, doch er schwieg.

Plötzlich fing er an zu stottern, dass er das nicht verstehen würde, da er sie doch schon verloren habe.

Er löste seinen Griff und sah sie an. Sie hatte aber scheinbar wieder solche Schmerzen gehabt, dass sie ihre Augen wieder geschlossen hatte. Enttäuscht und niedergeschlagen sagte er, dass er doch bereits sagte, er habe sie verloren. Daraufhin überkam ihn Wut und er fragte, warum er hatte seinen Griff lockern sollen.

Doch bevor ich auch nur zu einer Antwort hatte ansetzen können, antwortete Gwen schon. Gideons Wut und Trauer war wie weggeblasen. Jetzt hatten die beiden mir echt was zu erklären, doch zuvor musste ich Gwen noch mal helfen, da Gid sie erneut fast zu Tode umarmt hatte. Auch die Mädels machten es nicht besser. Naja, Charlie vielleicht schon, da Gwen dabei keine Probleme hatte zu Luft zu kommen.

Am Schluss war ich noch verwirrter als davor. Doch ehe sie mir eine Antwort geben konnten, klingelte es an der Tür. Nach einer kleinen Auseinandersetzung zwischen Gwen und Charlie öffnete Charlotte die Tür und Gwen setzte sich zu uns auf Sofa, wo wir uns zuvor hingesetzt hatten.

Kaum war sie gesessen, da sprang sie auch schon auf und rannte in die Abstellkammer. Gid, Les und ich entschieden uns, schon mal das Frühstück herzurichten und verschwanden daraufhin in der Küche.

Als wir wieder vollbepackt zurückkamen, stockte uns allen der Atem, denn im Wohnzimmer saßen Grace und Onkel Falk, die weinten.

Nachdem Gwens Bauch geknurrt und ein Teller, den Charlie getragen hatte, zu Bruch gegangen war, schauten sie auf. Grace stürmte auf ihre Tochter zu und nahm sie in den Arm. Nachdem Gwen ihr versichert hatte, dass alles gut war, ließ sie sie los und hielt ihr eine Art Standpauke. Sie fragte so ungefähr die gleichen Fragen, die ich mir stellte, nur etwas abgewandelt.

Danach nahm sie auch noch meinen Bruder in den Arm und dann beschlossen wir, dass wir, bevor wir die Fragen beantwortet bekamen, erst noch frühstücken sollten.

Gid und Gwen verschwanden in ihrem Schlafzimmer, um sich frische Sachen anzuziehen und wir richteten in der Zwischenzeit den Tisch…








Zuletzt geändert: 14.11.2016 21:22:05

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