Kurztexte



Lasst mich!

Und ich gehe entlang,
die Straßen, die mir so vertraut und doch so fremd,
Will nur weg und alles hinter mir lassen.
In meine Traumwelt fliehen.
Niemand nervt mehr, niemand hat Streit.
Ich kann machen, was ich will und bin der Herrscher über mich selbst.
Kann alles hinter mir lassen und vergessen, was ich vergessen will,
Ohne jemandem zu nahe zu treten, einfach weil ich’s kann.
Kann die Leute anschreien, kann sie umarmen und vielleicht auch killen.
Ja, das kann ich!
Alles ohne mit der Wimper zu zucken.
Einfach weil ich’s kann!
Die anderen können mir gar nichts mehr,
Gehen mir am Arsch vorbei.
Und ich lass sie stehen. Im Regen.
Was soll ich hier? In der beschissenen Realität?
In meiner Traumwelt ist es doch sowieso viel besser!
Kann ich chillen, so viel ich will.
Lasst mich gehen und ihr habt die Still‘;
Ruhe vor meinen Träumereien und auch von dem Geschwafel über „was ist besser hier?“
Lasst mich gehen ohne ein Wort.
Ich will doch nur ein wenig träumen und meine Umgebung ausradier‘n.
Will mir meine eigene Welt erschaffen, ohne eure ständigen Kommentare.
Von wegen, ich wäre zu viel Kind.
Lasst mich doch!
Bin stolz drauf, wenigstens noch Phantasie zu haben.
Wenn es bei euch anders ist, dass lasst euch dran laben!
Lasst mich gehen!

~ Ann-Kathrin Kälberer *2013~










































Zuletzt geändert: 22.05.2017 09:59:05

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